Ohne Thymusdrüse (= Bries hinter dem Brustbein gelegen) ist
kein Überleben möglich. Als Steuerorgan des Abwehrsystems
ist sie lebensnotwendig. Die von ihr hergestellten Helfer- und
Killerzellen können Krebszellen, Bakterien, Viren und
Pilze angreifen und vernichten.
Auch Autoimmunkrankheiten (hier richtet sich das Immunsystem
gegen den eigenen Körper wie z.B. Rheuma, Colitis ulcerosa und
Morbus Crohn) und Allergien werden positiv beeinflusst.
Außerdem ist die Thymusdrüse an der Regulierung des Gleichgewichts
der Hormondrüsen beteiligt und verhindert vorzeitige Alterungsprozesse.
Während die Thymusdrüse in der Kindheit noch faustgroß
ist, wird sie mit zunehmendem Alter immer kleiner und in wird dadurch
in ihrer Funktionskraft eingeschränkt. Das zieht Abwehrschwächen,
Abnutzungsernscheinungen und Anfälligkeiten für alle Arten
akuter und chronischer Erkrankungen nach sich.
Mit den Inhaltstoffen der Thymusdrüse, den Thymuspeptiden,
lassen sich die Abwehrkräfte des Körpers wieder positiv
anregen. Thymuspeptide sind keine Frischzellen. Sie werden unter
kontrollierten ökologischen Bedingungen gewonnen und sind lebenswichtig
(ähnlich wie das Hormon Insulin, das aus der Bauchspeicheldrüse
von Rindern extrahiert wird und beim Menschen wie auch bei allen
anderen Wirbeltieren den Blutzuckerspiegel senken kann). Am besten
wirksam ist die Gabe in Spritzenform (s.c. oder i.m.).

Indikationen
Abnutzungs- und Alterserscheinungen können mit regelmäßigen
Serien von Thymusspritzen verringert, Folgen chronischer
und schwerer Erkrankungen gemindert werden.
Wichtige Indikationen sind: Gefäßverkalkungen, Stoffwechselkrankheiten
wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Gicht, Allergien,
Heuschnupfen, Ekzeme, Neurodermitis und chronische Leberleiden.
Besondere Bedeutung erfährt die Thymusdrüse auch bei
der Vorbeugung von Schlaganfall, Herzinfarkt und Demenzen
(auch Alzheimer). Heute weiß man aus der medizinischen Forschung,
dass z.B. nur 15 % der Herzinfarkte und Schlaganfälle aufgrund
von engen (verkalkten) Blutgefäßen entstehen, jedoch
85 % aufgrund von Entzündungen in den Gefäßwänden.
Diese Entzündungen platzen auf und verschließen die Blutbahn,
so dass Herzinfarkt oder Schlaganfall zum Verhängnis werden.
Die antientzündliche Wirkung der Thymuspeptide kann hier genutzt
werden (besonders sinnvoll zusammen mit einer Sauerstoffeigenbluttherapie
zur Besserung der Fließeigenschaft des Blutes).
In der Krebstherapie werden Thymuspeptide zur unterstützenden
Behandlung und Rezidivvorbeugung eingesetzt. Siehe unsere Spezialseite
zur Biologischen Krebstherapie.

Durchführung der Thymuskur
Die Thymustherapie wird in der Regel gut und nebenwirkungsfrei
vertragen. Nur wenige Krankheiten sind von ihrer Anwendung ausgeschlossen.
Wie intensiv eine solche Thymustherapie durchgeführt wird,
hängt ab vom persönlichen Immunstatus (= Helferzellen
und Killerzellen können bestimmt werden) und vom individuellen
Krankheitsbild.
Eine Grundbehandlung besteht aus 14 - 20 Injektionen, die 2- bis
5-mal pro Woche verabreicht werden. Auffrischungen werden, je nach
Krankheitsbild, 1- bis 2-mal im Monat durchgeführt.
Weitere Informationen:
Arbeitskreis Immuntherapie e.V. (www.immun.de)

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