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In unserer Praxis werden die moderate Ganzkörperhyperthermie,
die lokale Tiefenhyperthermie (RHT) und die Oberflächenhyperthermie
(OHT) durchgeführt.
Die Ganzkörperhyperthermie (bis 39,5 °C) findet bei vielen
chronischen Erkrankungen ihre Anwendung.
Die lokale Tiefenhyperthermie und die Oberflächenhyperthermie
dient besonders der Therapie von Tumoren dient.
Ganzkörperhyperthermie / Fiebertherapie
Fieber bedeutet erhöhte Körperkerntemperatur.
Diese Erhöhung:
- regt den Stoffwechsel an
- erhöht die Blutzufuhr zu Organen und Geweben
- verbessert die Sauerstoffzufuhr
- entgiftet von Stoffwechselprodukten
- regt das Immunsystem an
- heilt chronische Entzündungen
- entspannt Muskulatur und Gefäße
Bei welchen Erkrankungen wird die Ganzkörperüberwärmung
durchgeführt?
Chronische Entzündungen
Dazu gehören chronische Bronchitis und Nebenhöhlenentzündungen,
Asthma bronchiale, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Prostatitis,
Cystitis, Blasenentzündungen, Nierenbeckenentzündungen,
Adnexitis.
Chronische Entzündungsprozesse sind durch eine lokale Fehlregulation
des Immunsystems gekennzeichnet. Auf das betroffene System wirkt
die Ganzkörpererwärmung normalisierend und regulierend.
Quelle: www.hot-oncotherm.de
Rheumatische Beschwerden
Dazu gehören Weichteilrheumatismus, Arthrosen, schmerzhafte
Verspannungen in den Muskeln und Gelenken, Morbus Bechterew, Osteomyelitis.
Hier hilft bereits eine moderate Hyperthermie bis zu einer
Körperkerntemperatur von 38,5 °C.
Arterielle Hypertonie
Bluthochdruckerkrankungen sprechen zum Teil gut auf eine Ganzkörperhyperthermie
an, besonders in Kombination mit anderen durchblutungsfördernden
Maßnahmen (z.B. HOT - Sauerstoffeigenbluttherapie).
Weitere Indikationen
Hypertonie (= Bluthochdruck), chronische entzündliche Hauterkrankungen,
chronische Allergien.
Krebserkrankungen
Tumorpatienten hatten häufig in den letzten 10 Jahren vor
Auftreten der Erkrankung kein Fieber.
Zur Behandlung, Vorbeugung und Rezidivprophylaxe
wenden wir die Ganzkörperhyperthermie, die loko-regionale
Tiefenhyperthermie mit Radiowellen und die oberflächliche
Hyperthermie an.
Siehe hierzu unsere spezielle Seite über Hyperthermie und
biologische Krebstherapie.
Wie wird die Ganzkörperhyperthermie durchgeführt?
Während der Therapie liegen die Patienten in Wärmekabinen.
Die Wärmezufuhr erfolgt über eine Infrarot A Strahlung.
Sie erhitzt die Kabine und erreicht den Körper nicht direkt.
Gut geschultes medizinisches Personal ist selbstverständlich
während der gesamten Dauer der Behandlung (1 - 4 Stunden) anwesend.
Je nach Krankheitsbild sind mehrere Sitzungen.
Quelle: www.hot-oncotherm.de

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